Mitgliederinformationen

Allgemeine Informationen

xx.xx.26
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14.07.26

Interessante Veranstaltungsangebote für Bürgerinnen und Bürger in unseren Freizeitstätten
Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Amt für Soziales, weist auf folgende Veranstaltungsangebote für Bürgerinnen und Bürger hin:

Maria-Rimkus-Haus
Gallwitzallee 53, 12249 Berlin
Tel.: 766 838 62


Alf Weiss Wunschkonzert
Mit seiner unvergleichlichen Stimme präsentiert der Sänger die schönsten und beliebtesten Lieder.
Termin: 04.08.2026
Einlass: 14:00 Uhr
Beginn: 15:00 Uhr
Kosten: 4,00 € zzgl. Kaffeegedeck 3,00 Euro Getränke stehen gegen Entgelt für Sie bereit.

Himmlische Schlager
Claudia Himmel präsentiert mit Charme, Esprit und Herz Schlager bspw. von Helene Fischer, Andrea Berg u.v.m. Mit viel Liebe zur Musik, ausdrucksstarker Stimme und Energie begeistert Claudia ihre Zuhörer.
Termin: 11.08.2026
Einlass: 14:00 Uhr
Beginn: 15:00 Uhr
Kosten: 5,00 € zzgl. Kaffeegedeck 3,00 Euro Getränke stehen gegen Entgelt für Sie bereit.

Tanzcafé
Mit Livemusik von Hans-Jürgen Millow.
Termin: 13.08.2026
Einlass: 13:00 Uhr
Beginn: 14:00 Uhr
Kosten: 3,00 zzgl. Kaffeegedeck 3,00 Euro Getränke stehen gegen Entgelt für Sie bereit.

Bauchtanz und orientalischer Imbiss
Unsere Bauchtanzgruppe unter der Leitung von Frau Altintas erfreut uns mit ihrem heiteren und bunten Programm. Passend dazu gibt es allerlei orientalische Leckereien.
Termin: 18.08.2026
Einlass: 14:00 Uhr
Beginn: 15:00 Uhr
Kosten: 2,50 € zzgl. Kaffeegedeck 3,00 Euro Getränke stehen gegen Entgelt für Sie bereit.

BINGO
Wir lassen heute Nachmittag das Glücksrad drehen und sind ganz gespannt, wer wohl einen kleinen Preis gewinnen wird.
Termin: 20.08.2026
Einlass: 13:00 Uhr
Beginn: 14:00 Uhr
Kosten: kostenfrei zzgl. Kaffeegedeck 3,00 Euro Getränke stehen gegen Entgelt für Sie bereit.

Hans-Söhnker-Haus
Selerweg 18-22, 12169 Berlin
Tel.: 395 014 18


Tanznachmittag im Selerweg
Mit dem Alleinunterhalter George Jackson.
Termin: 21.08.2026
Einlass: 13:00 Uhr
Beginn: 14:00 Uhr
Kosten: 3,00 € zzgl. Kaffeegedeck 3,00 Euro Getränke stehen gegen Entgelt für Sie bereit.

Alf Weiss – Schlagerreise
„Schlagerreise“, so nennt er sein Programm, das die Jahre des Aufbruchs und des Wirtschaftswunders in Deutschland in Erinnerung ruft. Steigen Sie ein und reisen Sie mit ALF WEISS – the charming voice zurück in die unvergesslichen 50er, 60er und 70er Jahre. Freuen Sie sich auf eine musikalische Zeitreise, voller Charme, Nostalgie und großer Gefühle.
Termin: 26.08.2026
Einlass: 14:30 Uhr
Beginn: 15:30 Uhr
Kosten: 4,00 zzgl. Kaffeegedeck 3,00 Euro Getränke stehen gegen Entgelt für Sie bereit.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.
14.07.26
Silent Book Club – Chapter Lankwitz in der Stadtbibliothek Lankwitz
Einmal im Monat treffen wir uns, um gemeinsam zu lesen – jede/jeder für sich und doch in guter Gesellschaft.
Bring einfach dein eigenes Buch mit oder stöbere in unserer Bibliothek und leihe dir eines aus. Ob Roman, Sachbuch oder Comic – gelesen wird, worauf du gerade Lust hast.
Komm vorbei, mach es dir gemütlich und genieße eine entspannte Auszeit mit einem guten Buch.
Wir treffen uns immer am ersten Montag im Monat von 16–18 Uhr.
Termin: Montag, 03.08.2026 von 16–18 Uhr
Eintritt: frei.
Ort: Stadtteilbibliothek Lankwitz, Bruchwitzstr. 37, 12247

Goldene Filmstunden in der Stadtbibliothek Lankwitz
Ein beliebter Filmklassiker erwartet Sie – voller Humor, Emotionen und unvergesslicher Momente. Welcher Film gezeigt wird, bleibt bis zum Beginn eine Überraschung.
Freuen Sie sich auf einen entspannten Kino-Nachmittag, der speziell für Seniorinnen und Senioren gestaltet ist.
Gemeinsam macht Kino einfach mehr Freude!
Termin: Mittwoch,
09.09.2026, 16:30-18:30 Uhr
14.10.2026, 16:30-18:30
11.11.2026, 16:30-18:30
09.12.2026, 16:30-18:30
Eintritt: frei.
Ort: Stadtteilbibliothek Lankwitz, Bruchwitzstr. 37, 12247

Lankwitzer Lesekreis in der Stadtbibliothek Lankwitz
Am ersten Freitag im Monat sprechen wir in gemütlicher Runde über ein gemeinsam ausgewähltes Buch. Alle Literaturinteressierten sind herzlich willkommen.
Bei unserem ersten Treffen diskutieren wir „Die Holländerinnen“ von Dorothee Elmiger.
Termin: Freitag, 07.08.2026 von 16:30–18Uhr
Eintritt: frei. Um Voranmeldung wird gebeten: bahar.hufnagel@ba-sz.berlin.de
Ort: Stadtteilbibliothek Lankwitz, Bruchwitzstr. 37, 12247
11.07.26
Bitte beachten Sie das Angebot des Seniorenorchesters Steglitz-Zehlendorf (SOSZ).

11.07.26
Bitte beachten Sie das Gesundheitsangebot von FAL – Freude am Leben e.V.

10.07.26
Wie bei unserer Mitglieder-Versammlung am 10.07.2026 besprochen, hier die Links zu den Filmen der Seniorensicherheit:
 

Weißer Ring, Ohne Furcht im Alter „Falscher Polizist“
https://www.youtube.com/watch?v=EJCNtrPIZ7U
 
Polizei Hamburg & Miniaturwunderland „Enkeltrick – Sofort auflegen“
https://www.youtube.com/watch?v=n0nNFogGPpo
 
Polizeiliche Kriminalprävention „Der Schockanruf“
https://www.youtube.com/watch?v=F-zQ0wuaSN4
13.07.26
Gedenken zum Tag des Mauerbaus am 13. August 2026


In diesem Jahr jährt sich der Tag des Mauerbaus zum 65. Mal. Gerade in Berlin und den angrenzenden Kommunen wie Kleinmachnow war dieses Ereignis besonders spürbar und traumatisierend.

Wie schon seit vielen Jahren, nehmen das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf und die Gemeinde Kleinmachnow gemeinsam diesen Tag zum Anlass, um an die dramatischen Ereignisse aus dem Jahr 1961 sowie an alle Opfer der deutschen Teilung zu erinnern*.

Auf Kleinmachnower und Zehlendorfer Seite werden aus diesem Anlass Gedenkveranstaltungen durchgeführt.

Am Donnerstag, den 13. August 2026 um 18:00 Uhr versammeln wir uns zunächst auf Kleinmachnower Seite am Gedenkstein Adam-Kuckhoff-Platz (Neuruppiner Straße, Ecke Karl-Marx-Straße). Im Anschluss werden wir auf Zehlendorfer Seite am Gedenkkreuz für Karl-Heinz Kube (Neuruppiner Straße) innehalten. Bei schönem Wetter findet im Rahmen des Gedenkens ein kleiner Sektempfang statt.

Wir laden Sie ein, mit uns gemeinsam der Opfer der deutschen Teilung zu gedenken.
25.06.26
Silbernetz e.V. bietet nun neu einen „Hitzeservice“ an. Ältere Menschen können sich telefonisch für den Service anmelden und werden bei Warnungen des Deutschen Wetterdienstes automatisch von Silbernetz telefonisch informiert. Die Mitarbeitenden geben Verhaltenstipps bei Extremwetterlagen, empfehlen kühle Orte, informieren zur sicheren Lagerung von Medikamenten und erinnern an wichtige Schutzmaßnahmen. Bei Bedarf und unter der Voraussetzung, dass genügend Ehrenamtliche zur Verfügung stehen, vermitteln sie praktische Unterstützung – etwa durch Nachbarschaftshilfe oder Ehrenamtliche, zum Beispiel für Einkäufe oder die Beschaffung von Medikamenten. Das Angebot bietet keine medizinische Beratung.
 

Anmeldung zum Hitze-Service über das Infotelefon:
030 / 544 533 0 533

montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr
samstags von 9 bis 13 Uhr
 
Das telefonische Angebot informiert, warnt und unterstützt bei besonderenWetterereignissen wie Hitze, Sturm oder Glatteis.
Mehr Informationen finden Sie hier: Neuer Wetter-Service am Infotelefon von Silbernetz – Silbernetz
18.06.26
HITZESCHUTZ 2026

Im Anhang finden Sie aktuelle Informationsmaterialien unseres Bezirkes, wie den bezirklichen Hitzeschutzflyer, die aktuelle bezirkliche Hitzekarte und den Hinweis auf zwei kühle Räumlichkeiten in unserem Bezirk, der unserer Bevölkerung vor allem an Hitzetagen zur Abkühlung zur Verfügung gestellt wird.
 
Unsere bezirkliche Hitzeschutzseite mit weiteren Neuigkeiten, Veranstaltungen und aktuellen Projekten finden Sie unter:
 
https://www.berlin.de/hitzeschutz/bezirksaktivitaeten/steglitz-zehlendorf/
15.06.26
Bürgersprechstunden der Bezirksbürgermeisterin, der Bezirksstadträtinnen und Bezirksstadträte im Juli 2026


Maren Schellenberg, Bezirksbürgermeisterin:

Termin: Do., 16.07.2026, 15:00–17:00 Uhr

Ort: Rathaus Zehlendorf, Raum A 131, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin

Anmeldung: telefonisch unter 90299-3301

Tim Richter, Stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Bürgerdienste und Soziales:

Termin: Do., 23.07.2026, 14:00–16:00 Uhr

Ort: Rathaus Lankwitz, 2. OG, Raum 222, Hanna-Renate-Laurien-Platz 1, 12247 Berlin

Anmeldung: telefonisch unter 90299-5300

Patrick Steinhoff, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung:

Termin: Di., 14.07.2026, 15:30–17:30 Uhr

Ort: Rathaus Zehlendorf, Raum E 312, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin

Anmeldung: telefonisch unter 90299-2001

Weitere Sprechstundentermine der Bezirksbürgermeisterin, der Bezirksstadträtinnen und Bezirksstadträte in den kommenden Monaten finden Sie hier.
28.05.26
Das Herbstprogramm 2026 der Victor-Gollancz-Volkshochschule ist ab dem 1. Juni buchbar


Getreu dem Motto „Neugier verbindet. Wissen beflügelt“ können Bildungsinteressierte mit dem Herbstprogramm der VHS Steglitz-Zehlendorf ihr Wissen und ihre Kenntnisse ausbauen oder vertiefen. Mehr als 1.000 Kurse warten auf Wissbegierige. Für Mutige, die etwas Neues ausprobieren wollen, hat die Victor-Gollancz-Volkshochschule zudem eine große Auswahl an neuen Kursen und Veranstaltungen im Angebot. Erste Programmbereiche haben bereits ihre Kurse am 27.05.26 veröffentlicht. Ab Montag, dem 01.06.2026 um 09.30 Uhr sind alle Kurse des Herbst-Semesters online und buchbar.

Eine weitere Neuerung ist die Überarbeitung des gedruckten Programmheftes: Nachdem die VHS Steglitz-Zehlendorf im Frühjahr aus Gründen der Nachhaltigkeit neue Wege gegangen war und einen kompakten Flyer mit ausgewählten Kursbeispielen veröffentlicht hatte, kehrt nun die umfassende Übersicht im gedruckten Programmheft zurück. Mit neuem Design werden alle Kurse kompakt auf weniger Seiten abgedruckt. So spart die Victor-Gollancz-Volkshochschle wertvolle Ressourcen, ohne auf das Wesentliche zu verzichten – die Freude am Lernen.

Lesefreudige können das gedruckte VHS-Herbstprogrammheft ab Anfang Juli bei den bekannten Auslagestellen und in den Räumen der Volkshochschule erhalten.

Malgorzata Sijbrandij, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport, freut sich bereits auf das neue Programm ihrer Volkshochschule und betont den gemeinschaftsstiftenden Charakter der VHS: „Unsere Volkshochschule ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen: um zu lernen, sich auszutauschen und Gemeinschaft zu erleben. Das Besondere an ihr ist, dass die VHS allen offensteht – unabhängig von Alter, Herkunft oder Vorwissen. Hier zählt die Lust am Lernen, das Miteinander und die Bereitschaft, Neues zu wagen.“

Alle Details zu den buchbaren Kursen und weitere Informationen finden Bildungshungrige unkompliziert auf der Website der Volkshochschule www.vhssz.de.

Anmeldungen nimmt die Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf ab sofort online, postalisch oder persönlich in den Servicebüros entgegen. Tel.: 030-90299-6156; E-Mail: service@vhssz.de

Weitere Informationen: Vladimir Lewen, Tel. 030-90299-5734, E-Mail: lewen@vhssz.de sowie bei der VHS-Servicehotline 030 90299 6156.
23.05.26
Gastbeitrag von Eckart von Hirschhausen : Wenn die schweigende Mehrheit weiter schweigt, ist sie bald nicht mehr die Mehrheit
Wer sich gesellschaftlich engagiert, erlebt derzeit viel Hass und Einschüchterung. Dabei ist ehrenamtliche Arbeit heute so wichtig wie seit Langem nicht.

Es ist schwer, die Welt ehrenamtlich zu retten, solange andere sie hauptberuflich zerstören. Am 23. Mai feiert unser Grundgesetz Geburtstag. Deshalb hat Bundespräsident Steinmeier den ersten deutschlandweiten Ehrentag ausgerufen.
Es sollen sich überall im Lande die Engagierten zeigen, und dezentral vor Ort aktiv werden. Das kann eine Aufräumaktion sein, ein inklusives Fußballturnier, ein Straßenfest, oder ein Spieleabend im Seniorenheim.
Unser Staatsoberhaupt motiviert: „Der Ehrentag darf auch Spaß machen! Engagement ist nicht nur Einsatz, es ist auch Begegnung, Lachen, Gemeinschaftsgefühl. Wer gemeinsam anpackt, erlebt oft, wie leicht sich Sinn und Freude miteinander verbinden lassen.“
Das stimmt. Und lässt gleichzeitig einen wichtigen Punkt unerwähnt. Wer sich engagiert, bekommt gerade neben Sinn und Freude jede Menge Steine in den Weg gelegt und in den sozialen Medien ungebremsten Hass ab.
Ich war diese Woche erst auf der Republica in Berlin und dann auf dem Deutschen Stiftungstag in Hamburg. Auf beiden Veranstaltungen erlebte ich viele Engagierte aus Journalismus, Zivilgesellschaft und Politik. Und gleichzeitig war überall ein Elefant mit im Raum, der die Räume enger macht.
Die Zivilgesellschaft steht unter steigendem Druck. Es gibt viele Einschüchterungsversuche und Hass im Netz, Engagierte werden diffamiert und kriminalisiert, Zuwendungen werden gestrichen oder die Gemeinnützigkeit entzogen. Das Demokratiefördergesetz kommt nicht voran, eine umfassende Reform des Gemeinnützigkeitsrechts ist seit Jahrzehnten überfällig.
Annette Heuser, Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, sagt: „In Deutschland verschiebt sich gerade etwas Grundsätzliches. Über Jahrzehnte bestand ein stiller Konsens: Staat und Zivilgesellschaft brauchen einander. Doch dieser Konsens bröckelt. Dabei bedeutet Partnerschaft in einer Demokratie nie bloße Nähe – sondern auch Distanz, Widerspruch und die Fähigkeit, Korrektiv zu sein. Zivilgesellschaft hält unser Land zusammen – und in vielen Bereichen überhaupt am Laufen: in der Pflege, der Kultur, der Bildung, der Integration, der Katastrophenhilfe! Vielfalt ist kein Risiko, sondern eine Stärke. Eine Demokratie, in der nur ‚angepasste‘ Organisationen gefördert werden, wäre eine schwache Demokratie.“
Pauschale Verdächtigungen und Lügen
Wenn pauschal Nichtregierungsorganisationen verdächtigt werden, Steuergelder zu veruntreuen, darunter lauter Organisationen, die noch nie Steuergeld bekommen haben, ist das nicht hilfreich. Wenn Lügen verbreitet werden auf Portalen, die sich an keine journalistischen Grundregeln halten, offensiv Propaganda und Einschüchterung betreiben, aber durch Millionäre im Hintergrund sich jede Menge Reichweite erkaufen und Rechtsstreite leisten können, frage ich mich: Wo sind die anderen Millionäre, die reich wurden, weil wir eine offene Gesellschaft, eine stabile Demokratie und Rechtssicherheit seit 1949 hatten?
Die Republik ist gestartet mit einer Aufbruchstimmung, mit einem klaren ‘Nie wieder’ und dem Gefühl: Das Schlimmste liegt hinter uns. All das ist heute nicht mehr so klar.
Eckart von Hirschhausen
Die Republik ist gestartet mit einer Aufbruchstimmung, mit einem klaren „Nie wieder“ und dem Gefühl: Das Schlimmste liegt hinter uns. All das ist heute nicht mehr so klar. Die Zeitzeugen des Holocausts gibt es kaum mehr, Antisemitismus wird salonfähig, und das Friedensprojekt Europa wird erpresst und zerrissen zwischen neuen geopolitischen Machtkonzentrationen und Kriegen. Unser Wohlstand beruhte nicht nur auf eigener Tüchtigkeit, sondern auch auf billiger fossiler Energie aus Russland, sicherem militärischem Schutz der Amerikaner und auf Exporten an Länder, die nicht in der Lage waren, unsere Autos, Maschinen und weitere Präzisionsdinge selbst herzustellen.
Die Zeit der Stabilität ist vorbei
Das alles ist vorbei. Und kommt nicht wieder, so sehr wir uns auch nach dieser Stabilität, diesen Privilegien, dieser „Normalität“ sehnen. Unsere Demokratie war auch stabil, weil unsere Wirtschaft lief und es genug zu verteilen gab. Was sich niemand traut, laut zu sagen: Es wird nicht mehr wie früher.
Erst recht nicht, wenn man die von vorgestern wählt. Radikale Parteien profitieren von dieser Unsicherheit, der Angst, diesem Statusverlust. Dieser Elefant, dieser graublaue Dickhäuter, geht mit Sicherheit allein durch gutes Zureden oder einen Spieleabend im Seniorenheim nicht weg.
Engagement kann nur Lücken schließen, wenn die Lücken nicht immer größer werden und die Fliehkräfte sich strukturell weiter beschleunigen.
Eckart von Hirschhausen
Wenn die schweigende Mehrheit weiter schweigt, ist sie bald nicht mehr die Mehrheit. Jetzt schon bestimmen die extremen Meinungen die Diskurse, weil ihre Vereinfachung, ihre permanenten Grenzüberschreitungen, ihr Hass perfekt zur Mechanik der Algorithmen von TikTok, Facebook und X passen.
Vernunft klickt nicht. Und viele Vernünftige ziehen sich deshalb aus dem öffentlichen Raum zurück, Parteien finden schwer Nachwuchs, junge Menschen finden ihre Sorgen und berechtigten Anliegen nicht repräsentiert. Das schleichende Gift der Deepfakes, das ich in meiner letzten Doku „Hirschhausen und die Deepfake-Mafia“ gezeigt habe, wirkt.
Rufmord, Identitätsdiebstahl und Psychoterror
Fakes zerstören Vertrauen in Menschen, in Institutionen und in Medien. Ich habe gegen Meta, sprich Facebook, Instagram und WhatsApp geklagt und nach zwei Jahren vor dem Oberlandesgericht Frankfurt gewonnen. Und 70 Prozent der betrügerischen Anzeigen mit echten Filmausschnitten aus der ARD, nur neu synchronisiert mit einer täuschend echten KI-Stimme, sind immer noch online.
Das ist millionenfacher Rufmord, Identitätsdiebstahl und Psychoterror. Wer einem da wirklich hilft, ist HateAid. HateAid übernimmt eine Aufgabe, die eigentlich öffentliche Institutionen übernehmen müssten. Und als Dankeschön wird ihre Finanzierung infragegestellt. Warum wird die Verfolgung von digitaler Gewalt und der konkrete Schutz von bedrohten Personen weiterhin von Polizei und Staatsanwaltschaften für Betroffene unerträglich langsam, weil sie nicht genug Experten, moderne Software und Anlaufstellen haben?
Was meine ich mit „Es ist schwer, die Welt ehrenamtlich zu retten, solange andere sie hauptberuflich zerstören“? Engagement kann nur Lücken schließen, wenn die Lücken nicht immer größer werden und die Fliehkräfte sich strukturell weiter beschleunigen.
Beispiele vom Ehrentag: Es gibt Müllsammelaktionen. Auch das ist sehr löblich. Nur, warum schmeißen überhaupt Leute ihre Plastikflaschen in die Gegend? Wie wäre es mit einem relevanten Pfand, und Bußgeldern wie in Singapur? Und warum gibt es überhaupt so viel Plastik?
Erinnerungen an die NS-Zeit
In Kooperation mit der Aktion Mensch ruft die Uni Bonn zu inklusiven Besuchen der Wissenschaftsnacht auf. Wichtig und toll. Gleichzeitig warnte letzte Woche das Deutsche Institut für Menschenrechte davor, dass die AfD Menschen, die nicht gesund oder leistungsfähig seien, aus der Gesellschaft ausschließen will.
Die Sozial- und Behindertenverbände schrieben bereits 2018: Die AfD vermittle die „Grundhaltung, Behinderung sei ein zu vermeidendes Übel“. Sie erinnere damit an „die dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte, in denen Menschen mit Behinderung das Lebensrecht aberkannt wurde und sie zu Hunderttausenden Opfer des Nationalsozialismus wurden“.
Ein Großonkel von mir ist 1940 umgebracht worden in Pirna-Sonnenstein, in der Euthanasie Aktion T4. Er galt wegen eines „Nervenzusammenbruchs“ den Nationalsozialisten als „lebensunwert“. Artikel 1 unseres Grundgesetzes lautet: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Und Würde wird großgeschrieben und ist kein Konjunktiv.
Als Arzt in der Kinderneurologie an der Berliner FU, später Charité, hatte ich viel mit Kindern mit verschiedensten Behinderungen zu tun. Ich habe größten Respekt vor allen, die sich um Diagnosen, Pflege und Therapien bemühen, und erst recht vor allen, die einen Alltag mit Essen, Mobilität, Lernen und Teilhabe ermöglichen. Viel unsichtbares „Ehrenamt“. Unverzichtbar. Und als Menschenrecht nicht verhandelbar.
Wir verlernen, mit echtem Gegenüber zu diskutieren, Ambivalenz auszuhalten, verteilen lieber anonym Herzchen oder Hass.
Im September werden in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern neue Landtage gewählt. In beiden Bundesländern könnte die AfD laut Umfragen stärkste Kraft werden.
Einen großen Teil ihrer Popularität verdankt die AfD den sozialen Medien. Sie bespielen TikTok oder Instagram hochprofessionell, geben jungen Wählern das Gefühl, rebellisch und gegen den „Mainstream“ zu sein. Dazu bieten die Jugendorganisationen oft Freizeitangebote und das Gefühl, Teil einer exklusiven Bewegung zu sein.
Soziale Treffpunkte fehlen
Deshalb wäre es so wichtig, am Tag des Grundgesetzes auch darüber zu reden, wie wichtig es ist, dritte Orte aufrechtzuerhalten, wie Jugendfreizeitheime, Bibliotheken, Sportplätze, Schwimmbäder, auch Kirchen und Vereine.
Es wäre wichtig darüber zu reden, wie miserabel finanziert solche Orte in vielen klammen Kommunen und Bezirken sind, wie es in vielen ländlichen Regionen noch nicht mal mehr Kneipen gibt, wo sich Menschen begegnen, die nicht einer Meinung sein müssen, und trotzdem einen guten Abend miteinander verbringen können.
Im organisierten Sport fürchtet jeder sechste Verein um seine Existenz, denn ehrenamtliche Helfer sind immer schwerer zu finden, genauso Trainer und Vorstände. Lieber gehen die Leute jeder für sich ins Fitnessstudio, als zu erleben, dass man mit vereinten Kräften andere Kräfte mobilisiert.
Überall wachsen Einsamkeit und psychische Erkrankungen, existenzielle Fragen besprechen immer mehr lieber mit einer KI als mit einem echten Menschen. Wir verlernen, mit echtem Gegenüber zu diskutieren, Ambivalenz auszuhalten, verteilen lieber anonym Herzchen oder Hass.
Wo die Gefahr wächst, wächst das Rettende auch? Bitte! Ich bin überzeugt: Analoge Beziehungen werden in digitalen Zeiten immer wichtiger. Groucho Marx wollte keinem Club angehören, der ihn als Mitglied aufnimmt.
Im Ernst – die Frage an Sie, liebe Leserin, lieber Leser: In welchem Verein, in welchem Hauptamt und Ehrenamt sind Sie? Wo ist ihr größter Hebel? Heute – und für jeden weiteren Tag? Wen können sie bewegen, sich zu bewegen? Was können sie geben an Zeit, Netzwerk, Geld und Aufmerksamkeit? Was ist Ihnen wichtig, vielleicht sogar heilig – was muss heil bleiben? Und was möchten Sie mit vereinten Kräften schaffen? Das Wichtigste, was ein einzelner Mensch heute tun kann? Nicht allein bleiben!
27.05.26
Attraktive neue Gruppen- und Kursangebote für ältere Bürgerinnen und Bürger in unseren Freizeitstätten

Hans-Söhnker-Haus

Selerweg 18-22, 12169 Berlin


Englisch für Anfänger/-innen mit Vorkenntnissen

In diesem Kurs erlernen und üben Sie die Grundkenntnisse der englischen Sprache. Ver-mittelt werden Ihnen die wichtigsten Redewendungen und Vokabeln für Alltagssituationen wie beispielsweise einem Restaurantbesuch, eine einfache Konversation oder gewisse Begrifflichkeiten.

Termin: Dienstag von 10:00 bis 11:30 Uhr

Beginn: ab sofort

Kosten: kostenfrei

Ansprechpartner: Herr Gentschow

Anmeldung: Herr Gentschow, Tel.: 0157 734 183 99

Bürgertreffpunkt Bahnhof Lichterfelde West

Hans-Sachs-Str. 4 e, 12205 Berlin


Meditation und Klang für weniger Stress und mehr Vitalität

Kennenlernen und Praktizieren von einfachen Meditationen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Anschließend Klangentspannung mit verschiedenen Klangschalen und Gongs

Termin: 1. Montag im Monat 11.00 bis 12.00 Uhr

Beginn: 03. August 2026

Kosten: kostenlos

Leiterin: Yvonne Reitmeier

Anmeldung: Um vorherige verbindliche Anmeldung wird gebeten bei Yvonne Reitmeier per E-Mail: y.reitmeier@gmail.com
06.05.26
Sonderausstellung: Von der Villa zum Peitschenknall – 100 Jahre Waldsiedlung Zehlendorf Onkel Toms Hütte


Mit der nächsten Sonderausstellung im Heimatmuseum Zehlendorf, Titel „Von der Villa zum Peitschenknall – 100 Jahre Waldsiedlung Zehlendorf Onkel Toms Hütte“, erinnert Frank Rattay, Kurator der Ausstellung, an die Geschichte der Siedlung. Die Sonderausstellung wird am Sonntag, 10. Mai, um 11 Uhr eröffnet und endet am Sonntag, 13. September 2026.

In der Weimarer Republik avancierte wegen des riesigen Fehlbestands von mehr als 100.000 Wohnungen in Berlin der Wohnungsbau zur wichtigsten Aufgabe. Unter dem Motto „Licht, Luft und Sonne“ entstanden statt Mietskasernen mit engen Hinterhöfen nun in aufgelockerten Siedlungen Wohnungen mit Bad, WC, Küche, Balkon und Garten. Bauherren waren gewerkschaftlich-genossenschaftliche, städtische oder andere gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften. Zu den bedeutendsten Siedlungen des Neuen Bauens gehört die Onkel Tom Siedlung. Aber mit ihrer Sachlichkeit, den Flachdächern und farbigen Fassaden stießen die Bauten des „Neuen Zehlendorf“ in dem von Villen und Landhäusern geprägten Bezirk auf heftige Kritik.

Die Ausstellung ist zu den bekannten Öffnungszeiten des Heimatmuseums am Mittwoch und Sonntag von 11 bis 15 Uhr und am Donnerstag von 15 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Über die Papageiensiedlung rund um den U-Bahnhof Onkel-Toms-Hütte informiert auch die Titelgeschichte des neuen Zehlendorfer Heimatbriefs, Ausgabe April 2026. Das Heft ist gegen eine Schutzgebühr von 2,50 Euro im Heimatmuseum erhältlich. Aktuelle Infos finden Sie auch auf der barrierefreien Webseite des Heimatvereins www.heimatmuseum-zehlendorf.de Das Zehlendorfer Heimatmuseum befindet sich in der Clayallee 355, 14169 Berlin, im Historischen Winkel.

Weitere Fragen zu dieser Presse-Mitteilung an info@heimatmuseum-zehlendorf.de
25.04.26
Sport im Park von Mai – Oktober im Bezirk Steglitz-Zehlendorf.

Die Teilnahme ist stets kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Broschüre im Anhang
04.03.26
Wir suchen zur Bildung einer Lachyoga-Gruppe eine qualifizierte Gruppenleitung
  
Wir wollen unser Angebot für die Zielgruppe 50+ erweitern und suchen dafür eine 
für die Bildung einer Lachyoga-Gruppe eine qualifizierte Gruppenleitung. 
Gerade für ältere Menschen ist Lachyoga geeignet: Es ist unkompliziert und macht Freude. 
Mit Fokus auf Stärkung der emotionalen Gesundheit soll das Programm aus 
gezielt angeleiteten Lachübungen bestehen. 
  
Was ist wichtig für die Teilnehmenden? 
Steigerung der Lebenszufriedenheit und allgemeinen Lebensqualität 
Verbesserung der Stimmung und des subjektiven Glücksempfindens  
Reduktion von Einsamkeit 
Verringerung depressiver Symptome 
Positive Auswirkungen auf das psychosoziale Wohlbefinden insgesamt 
Senkung des Blutdrucks 
Verbesserung der Schlafqualität 
  
Motivieren Sie Ihre Teilnehmenden, damit diese wieder Lust haben zu lachen. Dass sie offener auf andere zugehen.  
Dass durch das gemeinsame Erleben – mit völlig unterschiedlichen Menschen – ein Gefühl von Verbundenheit entsteht. 
  
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann werden Sie aktiv: 
Melden Sie sich bitte bei Frau Knobloch, Leitung der Freizeitstätte: Hans-Söhnker-Haus, Selerweg 18 – 22, 12169 Berlin, Tel.: 030 – 395 01 418:
  
Gemeinsames Lachen verbindet.
12.03.26

WER HAT INTERESSE AN INTERESSANTEN FREIZEITAKTIVITÄTEN ?

Mitglieder gesucht:
 
„Lust auf Singen?“
Mittwochs von 18:30 bis 20:30 Uhr
Hans-Rosenthal-Haus in der Bolchener Straße 5 in 14167 Berlin-Zehlendorf.
Wir, der Frauenchor Zehlendorf 1952 e.V. freuen uns über neue Mitsängerinnen. Unser Repertoire umfasst vorwiegend dreistimmige Volksliedsätze und Kanons von Klassik bis Moderne. Wer wie wir Freude am Singen hat und das nicht immer nur alleine tun will: Einfach mal vorbeikommen!
030 – 803 58 38 (Heidrun Nicking)
 
 
„Freude mit Schach“
Montags ab 17:45 Uhr
Hertha- Müller- Haus, Argentinische Allee 89, 14163 Berlin
Wir sind eine Gemeinschaft von Menschen mit Interesse am Schach, die im Betriebssport in der Fachvereinigung Schach e. V. mit Erfolg an Mannschafts- und Einzelmeisterschaften teilnehmen (siehe Informationen). Am Montag ab 17:45 ist unser Clubabend (siehe Kontakt). Wir spielen das königliche Spiel auf 64 Feldern mit und ohne Uhr und tragen aus Freude am Schach auch interne Turniere aus. Wir freuen uns auf weitere Interessierte, die uns kennenlernen wollen und sich uns anschließen können.
Anfängerinnen und Anfänger, weniger geübte und erfahrenere Spielerinnen und Spieler sind willkommen.
0163 – 163 95 60 (Abdollah Safai-Nia)
 
 
„Lust zu fotografieren?“
Der Fotoclub Steglitz-Zehlendorf sucht neue Mitglieder.
Herr Krause (030 – 625 33 56)
 
 
SKAT-Mitspieler*innen gesucht
Donnerstags ab 17.30 Uhr
Kommunikationszentrum am Ostpreußendamm, Ostpreußendamm 52, 12207 Berlin
Wir spielen Skat und freuen uns, wenn unsere Oldie-Gruppe (weiblich und männlich) sich vergrößern würde. Seid herzlich willkommen. 
0170 – 588 75 13 (Sylvia Weihe)
 
 
Die Malgruppe von Monika Fischer sucht neue Mitglieder
Donnerstags, 14:30 bis 17:00 Uhr
Bürgertreffpunkt Bahnhof Lichterfelde-West,
Hans-Sachs-Str. 4d, 12205 Berlin
Bei Interesse bitte unter 030 – 802 66 60 melden
 
 
WIR SUCHEN INTERESSIERTE FÜR DIE GRÜNDUNG EINER FREMDSPRACHENGRUPPE
Michael Mielke, michaelmielke1000@t-online.de
07.04.26
„Bibliothekarin läuft“ erreicht mit der Gottfried-Benn-Bibliothek die erste Bibliothek auf ihrer ambitionierten Stadtwanderung


Seit 2026 gehört Renate Zimmermann zu der Bevölkerungsgruppe der Ruheständler, die angeblich nie Zeit haben, gleichzeitig aber beteuern, wie schön es ist, nichts mehr zu müssen und vor allem ausschlafen zu können. Beides wäre für Renate Zimmermann auf Dauer keine Option gewesen, sie wusste, sie braucht einen Plan, um weiterhin so aktiv bleiben zu können wie in ihrem Berufsleben als Bibliothekarin in Marzahn-Hellersdorf. Zu Hilfe kam ihr ein Zeitungsartikel, der von einem jungen Mann berichtete, welcher alle Straßen New Yorks abgelaufen war. Sie bezeichnet das als Schlüsselmoment für ihre Idee:

„ICH LAUFE DURCH ALLE STRASSEN BERLINS.“

Seit Januar 2026 übt sie nun mit Begeisterung ihren neuen „Job“ als Straßenwanderin aus. Egal, welches Wetter draußen ist – sie muss zur Arbeit! Dienstag und Donnerstag sind ihre Wandertage, Montag, Mittwoch und Freitag dienen der Vor- und Nachbereitung. So bleiben Körper und Kopf in Bewegung.

Begonnen hat sie ihr Projekt in Steglitz-Zehlendorf, weil dieser Teil der Stadt von ihrem Heimatbezirk am weitesten entfernt liegt. In den nächsten Jahren wird sie sich nun systematisch von West nach Ost vorwärtsbewegen. Dabei kommt ihr die Aufteilung der Stadtbezirke in Ortsteile zu Hilfe. Von Steglitz-Zehlendorf hat sie bisher Wannsee, Nikolassee und Schlachtensee Straße für Straße kennengelernt und vor Kurzem auch Zehlendorf abgeschlossen.

Dabei führte Sie der Weg auch an der Gottfried-Benn-Bibliothek vorbei und in dem Fall auch hinein. Viele Berliner Bibliotheken hat sie schon berufsbegleitend kennengelernt, aber hier war sie zum ersten Mal und hat sich begeistert mit Literatur über den Ortsteil Dahlem eingedeckt, der in den nächsten Wochen ihr Ziel sein wird. Alle Buchhandlungen und Bibliotheken werden von ihr mit großer Freude durchstöbert, denn die Liebe zu Büchern endete natürlich nicht mit der Berufstätigkeit.

Ihre Erlebnisse dokumentiert Renate Zimmermann auf unterhaltsame Weise in ihrem Blog https://renate-zimmermann.com/, illustriert mit unzähligen Fotos. Man kann dort auch sehen, durch welche Straßen sie schon gelaufen ist und Einblick nehmen in die Vorschau auf die Touren der nächsten vier Wochen. Wer möchte, kann sich ihr für einen Tag anschließen.

Die Frage, ob aus dem Projekt ein Buch entstehen könnte, steht noch im Raum. Im Juni wird sie im Rahmen der Berliner Seniorenwoche bei einem Vortrag, wieder in der Gottfried-Benn-Bibliothek, Interessierte an Ihren Wandererlebnissen der ersten 6 Monate teilhaben lassen.

Termin:
Vortrag „Bibliothekarin läuft“

29.06.2026 um 18:00 Uhr


Eintritt: frei. Mit Voranmeldung. Anmeldung erbeten: Tel. 90 299 5458 oder E-Mail an event-bibliothek@ba-sz.berlin.de

Ort: Gottfried-Benn-Bibliothek, Nentershäuser Platz 1, 14163 Berlin
16.03.26
Sie können den Podcast des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf auf Spotify, Soundcloud und Apple Podcast abonnieren. Weitere Informationen zum Amtsplausch finden Sie außerdem unter http://www.steglitz-zehlendorf.de/amtsplausch.
12.03.26
Ehrenamtliche gesucht

Sie haben Interesse an einem Ehrenamt? Dann melden Sie sich gerne!

Herr Battenberg

Tel: 030 30299 2843

E-Mail: soz-ehrenamt@ba-sz.berlin.de

Informationen rund um die Freizeitstätten:

Frau Stahl

Tel: 030 84 50 77 60

E-Mail: freizeitstaettesued@ba-sz.berlin.de

YouTube „Wir suchen Sie“ Werden Sie Teil unseres ehrenamtlichen Teams“:

https://www.youtube.com/watch?v=p2cFm9bROJQ

Übersicht Freizeitstätten:

https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/politik-und-verwaltung/aemter/amt-fuer-soziales/seniorenservice/artikel.928928.php

Sie können den Podcast des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf auf Spotify, Soundcloud und Apple Podcast abonnieren. Weitere Informationen zum Amtsplausch finden Sie außerdem unter http://www.steglitz-zehlendorf.de/amtsplausch.
30.01.26
BITTE BEACHTEN SIE UNSEREN NEUEN FLYER
AUSGABE 1/2026
02.02.26
Ab sofort attraktive neue Gruppen- und Kursangebote für ältere Bürgerinnen und Bürger im Hans-Rosenthal-Haus


Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Amt für Soziales, weist auf folgende Veranstaltungsangebote für Bürgerinnen und Bürger hin:

Hans-Rosenthal-Haus

Bolchener Str. 5, 14167 Berlin


Pilates

Fühle den Unterschied!

Starke Mitte, gesunder Rücken. Zumba für ein neues Körpergefühl

Termin: Montag von 09:00 bis 10:00 Uhr

Beginn: ab sofort

Kosten: 4,00 € pro Person je Termin

Übungsleiter: Julia

Porzellanmaler

Besuchen Sie unsere kreativen Damen immer freitags zum Porzellanmalen.

Ein schöpferischer Austausch ist erwünscht.

Termin: Freitag von 10:00 bis 12:00 Uhr

Beginn: ab sofort

Leiterin: Frau Tschampel

Anmeldungen für beide Kurse sind telefonisch über Frau Starke möglich:

Tel.: 030 / 811 91 96
23.01.26
Schockanrufe 
Erschrockene Person telefoniert, möglicher Schockanruf. Rechts unten ist ein abgeschnittener Polizeistern eingeblendet.© Canva 

Der sogenannte Schockanruf ist eine der häufigsten Betrugsmaschen. Bei dieser Vorgehensweise tischen Kriminelle ihren (oftmals älteren) Opfern unterschiedlichste Geschichten auf, die alle etwas gemeinsam haben: Sie machen Angst und setzen die Betroffenen nicht nur emotional, sondern auch zeitlich stark unter Druck. Ziel der Kriminellen ist immer, an das Vermögen der Betroffenen, wie Bargeld, Gold oder Schmuck, zu gelangen. Dabei geben sie sich zum Beispiel als Polizeibeamte oder andere Amtspersonen aus.
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Wie gehen die Betrüger vor?
Die Anrufenden täuschen eine Notsituation vor. Sie behaupten, mit dem Opfer verwandt oder gut bekannt zu sein und geben vor, 
einen schweren oder sogar tödlichen Unfall verursacht zu haben und nur durch eine Kaution in Form von Bargeld oder anderen Wertgegenständen verhindern zu können, in Haft zu gehen oder
Geld für eine lebenserhaltende Operation nach einem Unfall zu benötigen.
Die erfundenen Geschichten werden dabei vielfältig angepasst und die Betrüger reagieren flexibel auf die Lebensbedingungen der Betroffenen, um an deren Vermögen zu gelangen.
Es kann bei einem Anruf über das Handy vorkommen, dass die Betroffenen bis zur Geldübergabe in der Leitung gehalten werden. Dies geschieht, um sicherzustellen, dass sie keine Möglichkeit haben, mit jemandem außerhalb der Situation zu sprechen. Stattdessen sollen sie in der Schocksituation bleiben und nicht aus dem emotionalen Zustand herauskommen.

Tipps der Polizei
Legen Sie sofort auf! Das ist nicht unhöflich, sondern ermöglicht Ihnen, durchzuatmen und sich neu zu sortieren.
Kontaktieren Sie die Anruferin, den Anrufer oder eine Person Ihres Vertrauens unter einer Ihnen bekannten Telefonnummer.
Geben Sie niemals Informationen über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse preis.
Übergeben Sie niemals Geld bzw. Wertgegenstände an Unbekannte.
Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie Opfer geworden sind.
Bereiten Sie sich gedanklich auf solche Anrufe vor.
Vereinbaren Sie innerhalb der Familie oder mit weiteren Angehörigen und Freunden ein Kennwort zur Identifizierung am Telefon.
Ändern Sie Ihren Telefonbucheintrag, indem Sie Ihren Vornamen kürzen oder streichen lassen. Ggf. löschen Sie Ihren gesamten Eintrag. Seien Sie sparsam mit der Weitergabe Ihrer Daten. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags können Sie folgendes Formular herunterladen und sich damit an Ihren Telefonanbieter wenden.
14.11.25
Ohne Termin ins Bürgeramt: In Steglitz-Zehlendorf wird Bürgerservice weiter ausgebaut


Ab sofort ist es in den Bürgerämtern in den Steglitz-Zehlendorf möglich, ausgewählte Dienstleistungen auch ohne vorherige Terminvereinbarung wahrzunehmen. Dieses neue Angebot ist Bestandteil eines Konzepts von Senat und Bezirken, mit dem der Bürgerservice noch stärker an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger ausgerichtet werden soll. Ziel ist es, in allen Bezirken ein berlinweit einheitliches Angebot von terminfreien und termingebundenen Leistungen bereitzustellen.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit diesem Schritt im Bezirk Steglitz-Zehlendorf unseren Bürgerservice noch zugänglicher machen können. Bürgerinnen und Bürger sollen so schneller und unkomplizierter ihre Anliegen erledigen können – ob bei der Abholung des neuen Ausweises oder der Anmeldung eines Dokuments. Unser Ziel bleibt: eine moderne, bürgerfreundliche Verwaltung vor Ort, die rasch und verlässlich handelt“,so Tim Richter, stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Bürgerdienste.

Von nun an können Berlinerinnen und Berliner ab sofort bei folgenden Dienstleistungen auch ohne Termin ins Bürgeramt kommen:


Abholung von Pass, Personalausweis, Führerschein

Ausstellung von Meldebescheinigungen

Erteilung von Führungszeugnissen

Änderung der Adresse in Kraftfahrzeugpapieren

Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister

Einrichtung der Online-Ausweisfunktion

Rücksetzungen der Ausweis-PIN


Sollte eine Bearbeitung im einzelnen Fall nicht sofort möglich sein, erhalten die Bürgerinnen und Bürger zeitnah einen Termin angeboten. Wer das terminfreie Angebot nutzt, sollte eine gewisse Wartezeit einplanen. Es wird zudem empfohlen, sich vorab auf den Internetseiten des jeweiligen Bürgeramts über die konkrete Situation vor Ort zu informieren.

Gleichzeitig bleibt es dabei, dass Bürgerinnen und Bürger bei eiligen Anliegen – etwa bei bevorstehenden Reisen oder nach Verlust von Dokumenten – an jedem Bürgeramtsstandort immer auch ohne Termin vorsprechen können.

Zudem betont Bezirksstadtrat Tim Richter: „Im Online-Service-Portal bei berlin.de stehen schon heute über 400 Dienstleistungen online zur Verfügung – ein Gang ins Bürgeramt ist in diesen Fällen dann gar nicht mehr zwingend nötig.“
01.07.25

Berlin fördert ein aktives und selbstbestimmtes Leben im Alter durch digitale Teilhabe

 
Die Digitalisierung ist für Berlinerinnen und Berliner ein Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben im Alter und bei Pflegebedürftigkeit. Der heutige bundesweite Aktionstag für digitale Teilhabe unterstreicht die Bedeutung digitaler Kompetenzen insbesondere für ältere Menschen. In einer zunehmend digitalisierten Welt ist es unerlässlich, älteren Menschen den Zugang zu digitalen Technologien und Kompetenzen zu erleichtern. Ziel ist es, älteren Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
 
Aus diesem Grund fördert der Senat im Rahmen der Smart-City-Strategie „Gemeinsam Digital: Berlin“ und des bundesweiten „DigitalPakt Alter“ den Zugang älterer und pflegebedürftiger Berlinerinnen und Berliner in die digitale Welt. 
 
Das Seniorennetz Berlin www.seniorennetz.berlin des AWO Landesverbandes Berlin leistet in dieser Hinsicht Pionierarbeit: Derzeit stehen auf der landesweiten Informationsplattform für Ältere neben Selbstlernangeboten für zu Hause mehr als einhundert Schulungsangebote wie Smartphone‑, Tablet- und PC-Kurse zur Verfügung. Ebenso viele niedrigschwellige Beratungsangebote zum Umgang mit digitaler Technik richten sich speziell an Ältere und Pflegebedürftige.
 
Der vom Landeskompetenzzentrum Pflege 4.0 Berlin initiierte Mein Technik-Finder gibt digital Auskunft über technische und digitale Pflegebegleiter für Pflegebedürftige und Pflegende: www.lebenpflegedigital.de/mein-technik-finder/. Er unterstützt bei der Suche nach technischen und digitalen Lösungen für die Pflege im eigenen Wohnumfeld. Digitale Lösungen können den Pflegealltag erleichtern und eine selbstbestimmte Lebensgestaltung ermöglichen. Zusätzlich bietet des Kompetenzzentrum Informationsveranstaltungen in den Bezirken an. Hier können smarte Lösungen für Alter und Pflege direkt ausprobiert werden.
 
Das Projekt DIGITAL-ZEBRA des Verbundes der Öffentlichen Bibliotheken Berlins ist ein stadtweites Angebot. Interessierte können zu festen Servicezeiten verlässlich und kostenfrei in Beratungen und Schulungen den digitalen Raum erkunden lernen. Dabei werden besonders die Bedürfnisse der Menschen berücksichtigt, für die der Zugang zu digitalen Angeboten mit Barrieren verbunden ist. Das Projekt wird von Seniorinnen und Senioren stark nachgefragt.
 
Das Infotelefon – Digitale Teilhabe Älterer von Silbernetz e.V. baut eine weitere Brücke in die digitale Welt. Unter der Telefonnummer (030) 544 533 05 33 bietet es älteren Menschen in Berlin bei allen Fragen des Alltags Zugang zu digital verfügbaren Informationen sowie Unterstützung und Informationen zur Nutzung digitaler Technologien.
 
Gemeinsam arbeiten Seniorennetz, Digital-Zebra und Infotelefon als Kooperationsverbund innerhalb der Smart City Strategie Berlins daran, älteren Menschen zu helfen, sich besser in der digitalen Welt zurechtzufinden und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu verbessern.
 
Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Dr. Ina Czyborra: „Digitale Teilhabe ist ein zentrales Anliegen unserer Politik. Gern möchte ich ältere Berlinerinnen und Berliner, die noch zögern, ermutigen, die digitale Welt zu erkunden. Anlässlich des Digitaltages finden hierzu zahlreiche Workshops und Veranstaltungen statt. Vielfach erleichtern digitale Angebote den Alltag von Pflegebedürftigen bereits jetzt. Hier können mehr Menschen profitieren. Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, dass auch Menschen ohne digitale Kenntnisse weiterhin Zugang zu Informationen und Dienstleistungen haben.“
 
Martina Klement, Chief Digital Officer des Landes Berlin und Staatssekretärin für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung: „Im Rahmen der Smart-City-Strategie ,Gemeinsam Digital: Berlin‘ fördern wir ein Ökosystem, das älteren Menschen den Zugang zur digitalen Welt erleichtert. Durch die Bündelung von Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangeboten leisten wir einen wichtigen Beitrag zu einer sozial gerechten und inklusiven Digitalisierung in ganz Berlin.“